Im Jahr 2010 fanden die Interkulturellen Wochen Friedrichshain-Kreuzberg  vom 15. Oktober bis zum 16. November erstmals statt. Im Rahmen von Interkreuzhain gab es schon im ersten Jahr eine große Zahl an Veranstaltungen:



Ergebnisse aus dem Workshop (vom 3.11. und 4.11.)
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Termin:

12.11.2010 17:00

Ort:

Familiengarten
Oranienstr. 34 Hinterhaus; 10999 Berlin

Veranstalter:Kotti e.V.
„Vornamen und ihre kultur­his­to­rische Bedeutung“

ein Workshop zur kulturhistorischen Bedeutung von Vornamen, umgesetzt in künstlerische Pro­dukte.

 
Arm durch Arbeit
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Termin:

12.11.2010 19:00

Ort:

Familiengarten
Oranienstr. 34 Hinterhaus;
10999 Berlin

Lesung mit Markus Breitscheidel aus seinem gleichnamigen Buch

Markus Breitscheidel war undercover bei namhaften Konzernen und in der Landwirtschaft als Leiharbeiter tätig. Im Stil von Günter Wallraff berichtet er über sein Leben mit Hartz IV und Mini-Löhnen. Sein Report geht unter die Haut. Er legt den Finger in die Wunden, welche die staatlich subventierte Billiglohnpolitik schlägt. Als Leiharbeiter erfuhr er Stigmatisierungen und wurde immer wieder als Mensch zweiter Klasse behandelt. Sein Blick richtet sich erbarmungslos auf die konkreten Erfahrungen und Entwürdigungen, die er am eigenen Leib erlebt hat. Menschen werden nicht allein ohne Arbeit, sondern inzwischen auch durch Arbeit arm.

Mit Diskussion. Ein interkultureller Schreib- und Video-Workshop über biografische Erfahrungen in heutigen Arbeitswelten wird anschließend gegründet.

 
„RAP oder RHAPSODY“
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Termin:

12.11.2010 18:00 - 20:00

Ort:

Jugendkultur-und freizeitzentrum DTK-Wasserturm
Kopischstrasse 7; 10965 Berlin

Prekariatslitanei oder schon Kunst?

Noch immer umweht den Hip-Hop der Hauch des Prekariaits. Entstanden in den amerikanischen Ghettos als Protestbewegung, fand der Hip Hop schon bald Einzug nach Europa und den Rest der Welt als universelles Ausdrucksmittel der gesellschaftlich Benachteiligten.

In den letzten Jahren hat jedoch gerade medial der so genannte „gansta-rap“ viel Aufmerksamkeit erhalten, der mit den Ursprüngen des Hip-Hop nicht mehr viel zu tun hat. Doch der Hip-Hop hat immens an Facettenreichtum gewonnen. Gerade Berlin hat eine sehr aktive Hip-Hop Landschaft, in der alle Sparten bedient werden.

Steht der Hip-Hop als Ventil der sozialen Unterschicht im Widerspruch mit den „gesellschaftsfähigen“ Künsten?

Ist ein Rap-Text, in dem ein junger Mann seine Seele und seine Ängste bloßlegt, so weit weg vom „Sturm und Drang“?

Nach einem kleinen Vortrag über die Geschichte des Hip-Hop und einer kurzen live- Vorstellung von Jugendlichen aus der Einrichtung, die sich bewusst vom „gangsta-rap“ distanzieren, gibt es die Möglichkeit, gemeinsam zu diskutieren, streiten, debattieren oder einfach Meinungen auszutauschen.

 
Musik und Moneten
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Termin:

12.11.2010 18:00 - 20:00

Ort:

Kreuzberger Musikalische Aktion
Friedrichstr. 2, 10969 Berlin

In einer Metropole mit stark expandierendem Tourismus wie Berlin sind die Auftritts­mög­lich­keiten auch für freiberufliche Musiker unterhalb des Starsystems groß, noch größer aber ist das Angebot. Die Folge sind oft geringe Einkünfte und schlechte Arbeitsbedingungen für MusikerInnen.
Wie kommt man als MusikerIn zu Geld?

  • Wie sieht die Arbeitwelt von MusikerInnen heute aus?
  • Welche Erfahrungen haben sie mit der Musikindustrie in der Stadt?
  • Wie und unter welchen Bedingungen produzieren sie ihre CDs?
  • Wie sieht ein guter Vertrag aus?

Spannende Geschichten zur Künstlerexistenz zwischen Anerkennung, Ausbeutung und Selbst­behauptung.

 
Radio multicult.fm in der Marheinekemarkthalle
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Termin:

13.11.2010 11:00 - 17:00

Ort:

Marheineke Markthalle
Marheinekeplatz, 10961 Berlin

Veranstalter:Radio multicult.fm

Kreuzberger Lichtfest

11.00-15.00 Workshop Lichter der Welt
Unter diesem Motto können Kinder ab 5 Jahren  mit der Kunstpädagogin Ingelin Knüpfer Laternen aus verschiedenen Erdteilen basteln und gestalten.

Kreuzberger Lichtfest15.00-16.00 Talkshow Lichter der Stadt
Oskar Vitlif, der 14jährige Kindermoderator von multicult.fm, befragt  Prominente mit Einwanderungsbiografien zu ihrer Festtagskultur aber auch zu deren Lebensgeschichten:

Wie hat es der in Berlin-Kreuzberg aufgewachsene Grimmepreisträger Erhan Emre (bekannt aus Detlev Bucks "Knallhart") geschafft, so berühmt zu werden?

War es für die türkischstämmigen Unternehmer Aynur Boldaz und Hussein Yilmaz schwierig, so erfolgreich zu werden?

Wie war der Weg des kambodschanischen Cellisten Sonny Thet, der vor über 30 Jahren zum Studium in die DDR kam und heute Wahlberliner und Roots-Preisträger 2010 ist?

Und wie sorgen Berrin Alpeck, Vorsitzende der Föderation türkischer Elternvereine in Deutschland, oder Nihat Sorgec, Geschäftsführer des mit dem Integrationspreis 2010 ausgezeichneten Bildungswerkes Kreuzberg dafür, dass Kinder mit Migrationshintergrund bessere Bildungschancen bekommen?


13.00-15.00 und 16.00-17.00 Bühnenprogramm Lichter der Kunst
World music live: Latin Blues von der Sara-Bande, Electro-Acoustic Cello von Sonny Thet, neapolitanische A Cappella mit dem Kinderchor von Rachelina & die Maccheronies, Singersongwriting von Natascha Roth & James u.a.m.


 
Interkulturelles Familienfest
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Termin:

13.11.2010 14:00 - 18:00

Ort:

Circus Cabuwazi
May Ayim-Ufer 2, 10999 Berlin (U-Bhf. Schlesisches Tor)

mit vielfältigem Kinderprogramm


 
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