Im Jahr 2010 fanden die Interkulturellen Wochen Friedrichshain-Kreuzberg  vom 15. Oktober bis zum 16. November erstmals statt. Im Rahmen von Interkreuzhain gab es schon im ersten Jahr eine große Zahl an Veranstaltungen:



„Wer sich nicht wehrt – lebt verkehrt“
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Termin:

10.10.2011 14:00 - 16:00

Ort:

AWO Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin

Dialogtisch

Jede und Jeder von uns hat wohl schon einmal Erfahrungen mit Ausgrenzung gemacht: Der Eine wegen seiner Herkunft, die Andere wegen ihres Alters, oder aber wegen der Religions­zu­ge­hö­rigkeit, Weltanschauung, Behinderung, der sexuel­len Identität und des Geschlechts. Auch können unsere Zugehörigkeiten zu mehreren der oben genannten Gruppen Grund dafür sein, dass wir diskriminiert worden sind und werden.

In Kooperation mit dem Seniorenamt Friedrichshain-Kreuzberg und dem Antidiskriminierungs­netzwerk des Türkischen Bundes in Berlin und Brandenburg werden Menschen unterschiedlicher Herkunft an einem Tisch sitzen, gemeinsam essen und sich darüber austauschen, wie man sich in solchen Situationen angemessen zur Wehr setzen kann. Vielleicht gibt es  Wege, die Gesellschaft allgemein sensibler für den Umgang mit Verschiedenheit zu machen.


 
Weibsbilder
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Termin:

10.11.2010 14:00

Ort:

Box 66
Wiener Str. 1-6, 10999 Berlin

Gesichter und Geschichten von Frauen aus 13 Ländern

Die Ausstellung umfasst eine Sammlung von über 30 Kurzgeschichten von MitarbeiterInnen. Sie sind so unterschiedlich, bunt und individuell, wie die Frauen die sie erzählen.

Lustig oder nachdenklich, auch traurig, immer jedoch anschaulich und interessant, geben sie Einblicke in das Leben von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen.  Meist haben sie Bezug zur Kindheit, zum Herkunftsland oder umfassen ganze Lebensläufe. Zusammen mit den Porträtfotos geben sie uns die Chance im Alltäglichen Neues zu entdecken und Erfahrungen anderer mit unserer eigenen Lebenswelt ins Verhältnis zu setzen.

Zur Ausstellung erschien ein Katalog.


 
Spaziergang zu interkulturellen Kreativunternehmen im Bezirk
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Termin:

10.11.2010 10:00

Ort:

Eingang der Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek/Namik-Kemal-Bibliothek
Adalbertstr. 2, 10999 Berlin

mit: Wolfgang Lenk

In Friedrichshain-Kreuzberg ist ein sehr großer Teil der Berliner Kreativwirtschaft ansässig. Viele dieser Unternehmen und Projekte werden von EinwanderInnen betrieben und sind zum selbst­verständlichen Bestandteil der interkultu­rel­len Ökonomie des Bezirks geworden. Auf unserem Spaziergang vom Kottbusser Tor zum RAW - Gelände in der Revaler Straße werden wir einige dieser kreativen Produktionsstätten besuchen und ihre „MacherInnen“ sowie ihre Produkte ein wenig kennen lernen: Vom Musikinstrumentenbau bis zur Fotografie.


 
Let's talk about life and sports.
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Termin:

10.11.2010 19:00 - 21:00

Ort:

Boxcamp
Bergmannstr. 28, 10997 Berlin

Bezirksamt Mädchen & FrauenSportlerinnen mit Migrations­hinter­grund sprechen über ihr Leben.

Mädchen und Frauen mit Migra­tions­hinter­grund sind nach wie vor selten im organisierten Sport vertreten. Auch bei informellen sportlichen Aktivitäten bleiben ihre Teilnehmerinnenzahlen gering. Hier Zugänge zu schaffen und Zugangsbarrieren abzubauen bleibt eine Aufgabe – auch für die bezirkliche Sportförderung in Friedrichshain-Kreuzberg. Was die Gründe für die geringe Beteiligung dieser Mädchen und Frauen im Sport betrifft, finden sich in der Öffentlichkeit immer wieder eine Reihe von Vorurteilen, die Migrantinnen oft eine kulturell begründete Sportferne unterstellen: Ihr sportliches Engagement sei einseitig auf die sogenannten „weiblichen“ Sportarten wie Tanzen und Gymnastik reduziert oder es wird ihnen generell als Ergebnis religiöser Erziehung Spaß an sportlicher Betätigung abgesprochen.

Seitenwechsel FrauenLespen Sportverein BerlinIn dieser Veranstaltung kommen Sportlerinnen mit Migrationshintergrund zu Wort. Sie haben sich durchgesetzt und in ihrer jeweiligen Sportart große Erfolge erzielt.

Eine Veranstaltung von Seitenwechsel FrauenLesben Sportverein e.V. und der Sportförderung des Bezirksamts.

 
Stell deinen Kiez in Frage!
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Termin:

11.11.2010 19:00

Ort:

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V.
Oranienstr. 159, 4. OG, 10969 Berlin

Das Afrikabild in Friedrichshain und Kreuzberg

Täglich werden AfrikanerInnen in Berlin rassistisch beleidigt, diskriminierend behandelt oder kör­per­lich angegriffen. Auch Friedrichshain und Kreuz­berg bilden da keine Ausnahme. Diese Verhal­tens­weisen entspringen einer Vielzahl von stark verinnerlichten Vorurteilen, die unter anderem auch in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Raumes auftauchen. Gemeinsam mit SchülerInnen und AfrikanerInnen aus diesen beiden Bezirken hinterfragen wir diese klischeehaften Bilder, die uns beispeilsweise durch riesige Plakatwände Stereotype über Menschen in Afrika vermitteln.

Wir beleuchten die Ursachen für die vorherrschend abwertende Meinung über AfrikanerInnen, die Distanzierungen und Feindseligkeiten die ihnen entgegengebracht wird. Als Resultat einer Analyse des öffentlichen Raumes in Zusammenhang mit der Betrachtung des historischen Kontextes und der aktuellen Flucht- und Migrationsgründe wollen wir mit gezielten Strassenaktionen diesen Stereotypen im öffentlichen Raum etwas entgegensetzen.


 
Erzählcafé zu „Wendegeschichten“
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Termin:

11.11.2010 17:00

Ort:

Familiengarten
Oranienstr. 34 Hinterhaus; 10999 Berlin

Veranstalter:Kotti e.V.

Jede/Jeder hat seine individuelle Geschichte zur „Wende“. Während Einige bereits auf dem Ku-Damm feierten, haben es Andere komplett verschlafen. Es werden spannende, lustige aber auch traurige Geschichten zur „Wende“ erzählt.

Wie war das noch am 9. November 1989?

  • Wo hat man sich gerade aufgehalten?
  • Wie hat die Wende das Leben des Einzelnen beeinflusst?
  • Was für ein Moment oder Erlebnis ist besonders in Erinnerung geblieben?

Zur Einstimmung wird Rosemarie Bender Rasmus aus ihren eigenen „Wendegeschichten“ vorlesen.


 
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