Im Jahr 2010 fanden die Interkulturellen Wochen Friedrichshain-Kreuzberg  vom 15. Oktober bis zum 16. November erstmals statt. Im Rahmen von Interkreuzhain gab es schon im ersten Jahr eine große Zahl an Veranstaltungen:



„Ein starkes Stück Nachbarschaft“
Info

Termin:

5.11.2010 12:00

Ort:

Die Gelbe Villa
Wilhelmshöhe 10, 10965 Berlin

Abschlusspräsentation der Schulprojektewochen mit der Hector-Peterson–Schule gegen Mobbing und Ausgrenzung, gefördert durch das Programm RespectABel.

 
Das Kopftuch und mein Kopftuch.
Info

Termin:

5.11.2010 17:00 - 19:00

Ort:

Nachbarschaftshaus Urbanstaße
Urbanstr. 21, 10961 Berlin

„Die Frau ist immer die beste Freundin der Religion gewesen, aber die Religion keineswegs immer die beste Freundin der Frau! “
(Moriz Winternitz, Indologe)

Probleme mit der Emanzipation und der gesellschaftlichen Stellung der Frau gibt es zurzeit in der ganzen Welt. Vielfach wird kritisiert und diskutiert, dass einige Weltreligionen zur Unterdrückung der Frau stark beitragen.

Zu diesem Thema lädt der Frauenbeirat des Kulturzentrums Vertreterinnen verschiedener Religionen als Referentinnen ein. Dabei soll die Stellung der Frau aus der Perspektive der jeweiligen Religion erörtert, ihr religiöses Verhältnis zum Mann und ihre gesellschaftliche Rolle beschrieben werden.

 
„Familiensonntag“
Info

Termin:

7.11.2010 13:00 - 17:00

Ort:

Wilhelm-Liebknecht/Namik-Kemal Bibliothek
Adalberstr. 2, 10999 Berlin

Die Wilhelm-Liebknecht/Namik-Kemal Bibliothek, auch bekannt als „interkulturelle Familien­bib­liothek“, ist ausnahmsweise am Sonntag geöffnet. Es kann nicht nur gelesen sondern auch ausgeliehen werden. Es gibt am Sonntag - natürlich kostenlos - Kaffee, Tee, kalte Getränke, Kuchen und Kekse, aber auch ein interessantes Programm.

Um 14.00 Uhr geben Mitglieder der bekannten Improvisationstheatergruppe "Gorillas" eine Vorstellung für und mit Kindern (und Eltern).

Um 15.00 Uhr wird ein peruanisches Märchen "Manuel, der die Sonne weckte" erzählt und gespielt (im Rahmen der "21. Berliner Märchentage") und

um 16.00 Uhr wird Güner Yasemin Balci aus ihrem neuen Buch "ArabQueen oder der Geschmack der Freiheit" lesen.

 
Kolonialrassismus heute
Info

Termin:

9.11.2010 18:00 - 21:00

Ort:

Samariter Kirche
Samariterplatz, 10247 Berlin

Ein noch offenes Kapitel deutscher Aufarbeitung

Noch heute sind die Nachwirkungen des deutschen Kolonialrassismus vorhanden –  jedoch in der Öffentlichkeit nur selten bekannt.

Die Veranstaltung thematisiert zum einen die Problematik der "Mischehen" während der deutschen Kolonialherrschaft des Kaiserreichs von 1884 bis 1914 in Togo und zum anderen die persönliche Betroffenheit der Familie Liebl.

Zur Einleitung der Veranstaltung wird der Film des Regisseurs Michael Verhoeven „Der Fall Liebl. Ein Bayer aus Togo“ (2001) aufgeführt. Im Anschluss daran wird der Historiker Dr. habil. Peter Sebald die Zusammenhänge der deutschen Kolonialpolitik beleuchten. Anschließend erfolgt unter Beteiligung politischer Akteure eine Diskussionsrunde.


 
Yenilige Dogru - Auf dem Weg zu Neuem
Info

Termin:

9.11.2010 17:00 - 18:00

Ort:

Türkisch-Deutsches Zentrum
Skalitzer Straße 36 , 10999 Berlin

Das Alte ist vergangen. Jetzt muss man etwas Neues sagen. Etwas Neues können wir nur mit alten und bekannten Worten sagen, womit etwas Neues auch entstehen kann. Darum unsere Suche nach neuen Zusammenhängen.

Die Musiksprache des  YEDO-ENSEMBLEs kennt kaum Grenzen. Sie artikulieren sich in sehr kontrastreichen aber dennoch zueinander fin­den­den Musikwelten. Besonders geht ihre Suche und Experimentierfreude weit in die Musikgeschichte und Gegenwart, insbesondere in deren Beziehungen zwischen Orient und Okzident. Es ist also kein Zufall, wenn eine Arie Antiche aus Italien ganz unbemerkt in die Arme eines anatolischen Liebesliedes hineinfällt. Oder auch wenn die harmonischen oder rhythmischen Gegebenheiten doch so fremd und unterschiedlich sein können, eine gemeinsame und organische Beziehung zwischen Epochen oder Kulturen nicht nur in ihrer Interpretation sondern auch im Publikum entstehen kann.

YEDO-ENSEMBLE
Begüm Tüzemen, Gesang
Özgür Ersoy, Baglama / Mey
Sinem Altan, Klavier / Komposition

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
Info

Termin:

9.11. - 10.11.2010,
12.11. 2010 20:00

Ort:

Ballhaus Naunynstraße
Naunynstraße 27, 10997 Berlin

Ballhaus-LogoText und Regie: Hakan Savas Mican
Bühne und Kostüm: Lea Walloschke
Musikalische Begleitung: Turgay Ayaydinli
Mit: Hendrik Arnst, Henny Reents, Sesede Terziyan, Michael Wenzlaff, Mehmet Yilmaz

Die Schwäne vom Schlachthof ist eine Suche nach verlorenen Erinnerungen an eine vergangene Zeit, als die Grenzen und Mauern durch Berlin und zwischen den Menschen noch sichtbarer Beton waren...

"Eine ganze Generation von Kindern, die die Mauer nicht mehr erlebt haben, ist bereits erwachsen geworden. Erinnerungen erlöschen, auch die der Generationen, die im Schatten der Mauer zu leben hatten. Kindern wie den beiden Jungen, die 1966 und 1975 in der Spree ertranken, widmet sich Hakan Savas Mican in »Die Schwäne vom Schlachthof« aus postmigrantischer Perspektive."
Der Tagesspiegel

DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF"... was Mican, der das Stück auch selbst geschrieben hat, aus den Interviews mit vier real existierenden Personen entwickelt hat und wie er die Erinnerungen an die ertrunkenen Kinder wie surreale Träume zwischen diese Geschichten spinnt, ist spannend, traurig und verrückt – und spiegelt Deutsch-Türken ebenso wie Deutsch-Deutschen die jeweiligen Klischees entschieden zurück."
Michael Schlagenwerth, Berliner Zeitung

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße. Erstproduktion gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Interkulturelle Projektförderung des Landes Berlin im Rahmen von beyond belonging - translokal.


 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 8 von 12