Im Jahr 2010 fanden die Interkulturellen Wochen Friedrichshain-Kreuzberg  vom 15. Oktober bis zum 16. November erstmals statt. Im Rahmen von Interkreuzhain gab es schon im ersten Jahr eine große Zahl an Veranstaltungen:



"Kultur" statt "Rasse"
Info

Termin:

3.11.2010 18:00 - 20:00

Ort:

Rathaus Kreuzberg, Sitzungssaal der Bezirks­ver­ord­netenversammlung
Yorckstr. 4-11, 10965 Berlin

Ein Workshop zur kulturhistorischen Bedeu­tung von Vornamen umgesetzt in künstlerische Produkte.

Vornamen verbinden Geschichte, Ursprung und Identität. Verschiedene Generationen und Natio­na­li­täten lernen sich kennen, arbeiten zu­sam­men, setzen sich mit der eigenen Kultur und der von anderen auseinander. Es kommt zu einem interkulturellen Dialog über das Kennen lernen der eigenen und der anderen Kulturen.

Die TeilnehmerInnen können die Bedeutung ihrer Vornamen recherchieren ( in Büchern, Internet, etc)., eine kleine Geschichte zu der Bedeutung ihrer Vornamen aufschreiben  und weiterhin assoziativ zu der Bedeutung handwerklich  ein künstlerisches Produkt kreieren. Der Workshop wird künstlerisch von  Elka-L. Rueben begleitet. Als Abschluss wird es eine Präsentation der Ergebnisse mit einer Vernissage am 12.11.2010, 17.00 Uhr,  im Familiengarten, Oranienstraße 34, geben.

Es werden TeilnehmerInnen ab 14 Jahre angesprochen, um den generations- und kultur­über­greifenden Prozess anzustoßen.

Das Phänomen des antimus­li­mi­schen Rassismus

Vortrag von Yasemin Shooman (TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung) mit anschließender Dis­kus­sion

Die Debatte um die Thesen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin zeigt es: Es besteht in Deutschland Unsicherheit darüber, was Rassismus ist und welche Formen er annehmen kann - oftmals wird Rassismus gar mit Rechtsextremismus gleichgesetzt und damit unzulässig verkürzt. Am Beispiel des antimuslimischen Rassismus soll die Wandlungsfähigkeit rassistischer Diskurse veranschaulicht werden, die heute häufig nicht mehr auf biologistisch begründete Unterscheidungen zurückgreifen, sondern mit dem Merkmal der "Kultur" argumentieren. In diesem Kontext wird auch die Frage zu erörtern sein, wo seriöse Kritik an sozialen Konflikten oder der religiösen Praxis von Menschen aufhört und das Ressentiment beginnt.

 
LÖ BAL ALMANYA
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Termin:

3.11 - 7.11.2010 20:00

Ort:

Ballhaus Naunynstraße
Naunynstraße 27, 10997 Berlin

Ballhaus-LogoEin musikalisches Schauspiel von Nurkan Erpulat und Tunçay Kulaoglu
Regie: Nurkan Erpulat
Musikalische Leitung: Tobias Schwencke
Ausstattung: Justus Saretz, Kostüm: Lea Walloschke
Mit: Melek Erenay, Katharina Koch, Tobias Schwencke, Muri Seven, Tim Seyfi, Sesede Terziyan, Cem Sultan Ungan, Michael Wenzlaff, Mehmet Yilmaz

LÖ BAL ALMANYA"Erpulat und Kulaoglu haben viel dokumentarisches Material zusammengetragen, das in einer Absurdität funkelt, die nur die Realität hinbekommt: vom bizarren Massengesundheitscheck der ausländischen Arbeitskräfte bis zum Gesprächsleitfaden für deutsche Einbürgerungsbehörden. Erpulat entwirft kein Schwarzweißbild. Er zeigt Verhältnisse, die sich zur Farce überzeichnen. In diesem Reigen der grotesken Identitätssuche hat auch eine Necla Kelek ihren Platz, deren Originalzitate zu einer irrlichternden Tirade antiislamischer Klischees montiert sind."
Patrick Wildermann, Tagesspiegel

"Alles Originaltexte rund um das Thema »Gastarbeiter«. Denn wie Scola, der in einem französischen Tanzpalast einen Bilderbogen über 50 Jahre spinnt, unternimmt die fulminante Inszenierung eine Zeitreise über fünf deutsch-türkische Jahrzehnte."
Friedhelm Teicke, Zitty

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße. Erstproduktion gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Schering Stiftung.

 
„Meine Musik erzählt mein Leben“
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Termin:

3.11.2010 20:00

Ort:

Passionskirche
Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin

Veranstalter:südost Europa Kultur e.V.

Balkan – Gipsy - Musik

Die Musik der Roma hat sich im Laufe der Zeit unter dem Einfluß verschiedener Traditionen entwickelt. Insbesondere im Balkan ist eine künstlerische Ver­mischung zustande gekommen, die noch heute als multikulturelle Kunstform gilt und bei uns zunehmend auf Interesse stößt.

Meine Musik erzählt mein Leben


 
Internationale Musik und kulinarische Häppchen
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Termin:

4.11.2010 14:00 - 17:00

Veranstalter:Interkulturelle Wohnhilfen e.V.

!!!Ist leider wegen Krankheit ausgefallen!!!

Die Band besteht aus 5 BerlinerInnen aus 5 ver­schiedenen Nationen: Türkei, Aserbaidschan, Italien, Israel und Deutschland.

Aufgrund der kulturell unterschiedlichen Herkünfte ist das Programm sehr gemischt und vielfältig... wie Berlin.

Es gibt wunderschöne Balladen aus Aser­baidschan, schnelle, laute Tänze vom schwarzen Meer, Rembetiko, die Musik der emigrierten Griechen, bulgarische Tanzmusik, Musik der Roma, klassische türkische Musik und Volksmusik, Klezmer, Lieder und Instrumentalstücke aus dem Iran u.v.m.

Kebire Yücesan: Mandoline, Def
Andrea Mozzato: Oud, Gitarre
Hamid Saneyi: Handtrommel, Gesang
Ina Lutz: Geige
Ido Nahmias: Klarinette

 
„Sehen und gesehen werden"
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Termin:

4.1.2010 15:00

Ort:

Bayouma – Haus
Rudolfstr. 15b, 10245 Berlin

– die  dunkle Jahreszeit - Verkehrsunfallprävention für alle

Veranstaltung mit Frau Rotraut Wiedemann im Rahmen der Interkulturellen Wochen Fried­­richs­hain-Kreuzberg (kostenfrei) im Bayouma-Haus

 
Das Berliner Integrationsgesetz
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Termin:

5.11.2010 18:00

Ort:

Arabische Eltern Union
Urbanstr. 44, 10967 Berlin

Aufgrund des neuen Zuwanderungsgesetzes müssen die Bundesländer ihr eigenes Integrationsgesetz verabschieden. Das Berliner Integrationsgesetz soll bei dieser Veranstaltung diskutiert werden.


 
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