2010

Im Jahr 2010 fanden die Interkulturellen Wochen Friedrichshain-Kreuzberg  vom 15. Oktober bis zum 16. November erstmals statt. Im Rahmen von Interkreuzhain gab es schon im ersten Jahr eine große Zahl an Veranstaltungen:



INVISIBLES – Menschen ohne Papiere
Info

Termin:

16.11.2010 18:00 - 20:00

Ort:

Heilig – Kreuz – Kirche
Zossener Str. 65, 10961 Berlin

Veranstalter:CALACA e.V.

Das Straßentheater „Invisibles – Menschen ohne Papiere“ thematisiert die prekäre Arbeits- und Lebenssituation von Menschen ohne Papiere und ihre Ausbeutung in unserer Gesellschaft. Im Zentrum der Präsentation steht ein selbst gebauter und selbst bemalter Container, der sich zu einem Bühnenbild verwandeln lässt.

INVISIBLES – Menschen ohne Papiere


 
DIE KREUZBERGER BAYRAMTAFEL
Info

Termin:

16.11.2010 14:00 - 18:00

Ort:

Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. (NHU)
Urbanstraße 21, 10967 Berlin

Veranstalter:Quartiersmanagements Düttmann-Siedlung

Von 16:00 bis 18:00  wird das Festmahl mit einem KinderKulturprogramm stattfinden. Am 16. No­vem­ber fallen dieses Jahr das islamische Opferfest und der Internationale Tag der Toleranz zusammen. Ein Anlass, um KreuzbergerInnen und 185 Kinder aus Flüchtlingsprojekten an einer gedeckten Tafel im Nachbarschaftshaus zu­sam­menzubringen. Von 14:00 bis 16:00 werden in einer KulturKochWerkstatt im NHU unter Anleitung eines Sternekochs gemeinsam interkulturelle Köstlichkeiten zubereitet.

Wer an der KulturKochWerkstatt teilnehmen oder einen kulinarischen oder kulturellen Beitrag zu der Bayramtafel leisten möchte, melde sich bei den NHU-Arbeitsbereichen: GEKKO Stadtteilarbeit
Tel: 690497-21
oder beim Quartiersmanagements Düttmann-Siedlung
Tel: 9212500-0


 
Wie gelingt Integration durch Ausbildung?
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Termin:

15.11.2010 18:00 - 20:00

Ort:

BWK BildungsWerk in Kreuzberg GmbH
Cuvrystraße 34, 10997 Berlin

Auf der Suche nach Handlungsempfehlungen für eine integrative Bildungsarbeit in Kreuzberg

BWK Bildungswerk in Kreuzberg GmbH

Bildung ermöglicht die Teilhabe an der Gesellschaft und stellt damit einen wichtigen Faktor für die Integration und gegenseitige Annäherung im multikulturellen Kreuzberg dar. Trotz vieler positiver Initiativen - nach wie vor nutzen der Bezirk, das JobCenter, die hier ansässigen Unternehmen sowie die Migrantenselbstorganisationen längst nicht alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um eine aktive integrative Bildungsarbeit voranzutreiben.

Wir wollen herausfinden, welche Möglichkeiten das sind. Was fehlt von Seiten des Bezirks, der Politik, der JobCenter? Welche positiven Beispielprojekte gibt es? Wie können wir erreichen, dass Unternehmer die Zweisprachigkeit und Bikulturalität von Auszubildenden mit Migrationshintergrund als Gewinn für ihr Unternehmen erkennen? Was können Migrantenselbstorganisationen beitragen?

Diese Fragen diskutieren wir mit Vertretern aus Politik, Unternehmen, Agentur für Arbeit, Migrantenselbstorganisationen und mit erfolgreich integrierten ehemaligen Auszubildenden mit Migrationshintergrund. Aus den hier zusammengetragenen Anregungen soll ein Katalog mit Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

Das BWK BildungsWerk in Kreuzberg ist ein Dienstleister rund um das Thema berufliche Aus- und Weiterbildung. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Benachteiligtenförderung und dort spezi­ell die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund.

Aufgrund seiner in­terkulturellen Kompetenzen trägt das BWK seit einem Vierteljahrhundert dazu bei, den Integrationsprozess von Menschen ausländischer Herkunft in Gesellschaft und Arbeitsleben zu begleiten und zu unterstützen.


 
Was ist Bildungsarmut? Und was wäre eine gute Schule?
Info

Termin:

15.11.2010 19:30

Ort:

Kulturzentrum der Anatolischen Aleviten
Waldemarstr. 20, 10999 Berlin

Vortrag von Zuhal Kavacik (Wissenschaftszentrum Berlin) mit Diskussion.
Podium: Monika Herrmann (Schulstadträtin Friedrichshain-Kreuzberg), Heba Choukri (Elternvertreterin), Gertrud Möller-Frommann (Leiterin Familienzentrum Mehringdamm),
Devrim Deniz Taner (Lehrerin)

Die ausgeprägte Ungleichheit der Bildungs­chancen von Kindern und Jugendlichen hier­zulande ist seit langem bekannt. Insbesondere Kinder aus EinwanderInnenfamilien sind besonders benachteiligt. Die UNO hat dies als Verstoß gegen die Menschenrechte mehrfach öffentlich angeklagt. Der Vortrag stellt wichtige Fakten zusammen, fragt aber darüber hinaus, welche Faktoren im Einzelnen zu erfolgreichen Bildungsbiografien beitragen. Können wir daraus ersehen, was eine gute Schule ausmacht? Was kann der Bezirk tun, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen,? Wie und wo können sich Eltern engagieren?

 
Tag der offenen Tür in der Türkischen SeniorInnen­gruppe
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Termin:

15.11.2010 14:00 - 17:00

Ort:

AWO Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23a, 10997 Berlin

Beim Tag der offenen Tür gibt es Türkischen Tee und Gebäck, nette Gespräche über das Leben in Deutschland und in der Türkei sowie eine Einführung für Anfänger in Tavla und das „Okay“ Spiel. Musik hören, Tee trinken und einen schönen Nachmittag mit  Freunden unter Freunden verbringen.

Alle sind willkommen.


 
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